Die Christ-Erlöser-Kathedrale ist der höchste orthodoxe Tempel der Welt, Sitz des Patriarchen von Moskau und ganz Russland und einer der Pflichtbesuche in Moskau. Ihre Geschichte ist erstaunlich: Sie war Kathedrale, Ruine, Projekt für den höchsten Wolkenkratzer der Welt, riesiges Freischwimmbad und schließlich wieder Kathedrale. In diesem aktualisierten Reiseführer findest du alles, was du für deinen Besuch brauchst: Öffnungszeiten, Eintritt, Messen, Aussichtsplattform, Verhaltensregeln und Anfahrt.
Das Wichtigste für deinen Besuch
- Adresse: ul. Wolchonka 15 (Волхонка, 15), Moskau
- Metro: Kropotkinskaja (Linie 1, rot) — 1 Minute zu Fuß
- Eintritt in den Tempel: kostenlos
- Öffnungszeiten: Dienstag–Sonntag 10:00–18:00 Uhr / Montag 13:00–18:00 Uhr
- Aussichtsplattform (40 m): nur mit Führung
- Geführte Gruppentour (offen): Samstag und Sonntag um 12:00 Uhr, ab 1.100 ₽
- Offizielle Website: xxc.ru (auf Russisch — nutze die Browser-Übersetzung)
Warum sich der Besuch lohnt
Die Christ-Erlöser-Kathedrale (Храм Христа Спасителя, Chram Christa Spassitelja) ist die wichtigste Kathedrale Moskaus, noch vor der Basilius-Kathedrale. Sie ist der höchste orthodoxe Tempel der Welt mit 103 Metern Höhe und der offizielle Sitz des Patriarchen von Moskau und ganz Russland, heute Kyrill I.
Die Lage ist unschlagbar: am Ufer der Moskwa, 15–20 Gehminuten vom Roten Platz entfernt, mitten im Zentrum. Von außen beeindruckt sie, von innen überrascht sie, und von ihrer Aussichtsplattform in 40 Metern Höhe hast du einen der besten Panoramablicke auf Moskau. Und das alles bei freiem Eintritt in den Tempel.
Was diese Kathedrale aber wirklich einzigartig macht, ist ihre kuriose Geschichte: Sie hatte in weniger als zweihundert Jahren vier verschiedene Leben. Lies weiter und du wirst sehen, warum.
Die vier Leben einer unmöglichen Kathedrale
1. Die erste Kathedrale (1839–1931)
Nach dem Sieg über Napoleon im Vaterländischen Krieg von 1812 unterzeichnete Zar Alexander I. ein Manifest, in dem er versprach, in Moskau einen dem Erlöser geweihten Tempel als Dank an das russische Volk und an die göttliche Vorsehung zu errichten. Das Projekt verzögerte sich um Jahrzehnte: Der Grundstein wurde erst 1839 unter Nikolaus I. nach einem Entwurf des Architekten Konstantin Ton gelegt, der sich — mit Abstand — an der Hagia Sophia in Konstantinopel orientierte.
Die Bauarbeiten zogen sich 44 Jahre hin. Geweiht wurde der Tempel am 26. Mai 1883, passend zur Krönung Zar Alexanders III. So sah die erste Kathedrale im Jahr 1931 aus, kurz vor ihrer Zerstörung:
2. Die Sprengung und der Palast der Sowjets, der nie gebaut wurde (1931–1958)
Unter Stalin und im Zuge der Religionsverfolgung wurde die Kathedrale im Dezember 1931 mit Sprengstoff in die Luft gejagt. Die ersten Trupps versuchten, sie mit Vorschlaghämmern und Brecheisen abzutragen, doch zwischen den Steinplatten befand sich kein Mörtel, sondern Blei. Die Verbindung war so fest, dass man am Ende auf Dynamit zurückgreifen musste. Anderthalb Jahre dauerte es, bis der Schutt geräumt war.
An ihrer Stelle plante Stalin den Palast der Sowjets, einen Koloss von 415 Metern Höhe, gekrönt von einer 100 Meter hohen Lenin-Statue. Es hätte das höchste Gebäude der Welt werden sollen, mit einem Saal für 21.000 Personen. Der deutsche Überfall 1941 brachte die Arbeiten zum Erliegen und das Projekt wurde nie verwirklicht. Ein Teil des Marmors der alten Kathedrale schmückte später Stationen der Moskauer Metro.
3. Das größte Freischwimmbad der Welt (1958–1994)
1958, bereits unter Chruschtschow, verwandelte sich das verlassene Grundstück in etwas noch Ungewöhnlicheres: das Moskwa-Schwimmbad, ein kreisrundes Freibad mit 129 Metern Durchmesser, beheizt und das ganze Jahr über geöffnet, auch unter Schnee. Es war das größte Freischwimmbad der Welt und bestand bis 1994.
4. Der Wiederaufbau (1995–2000)
Nach ersten kritischen Stimmen (schon 1965 vom Kosmonauten Juri Gagarin) formierte sich Ende der 80er Jahre die Bewegung für den Wiederaufbau der Kathedrale. Mit Unterstützung von Präsident Boris Jelzin, dem Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow und der Russisch-Orthodoxen Kirche begannen die Arbeiten 1995. Fast eine Million Moskauer spendeten, doch der Großteil der Kosten — rund 200 Millionen Dollar — kam aus öffentlichen Mitteln, was inmitten der Wirtschaftskrise für Kontroversen sorgte.
Die neue Kathedrale entstand in nur fünf Jahren nach dem Originalentwurf von Konstantin Ton, aber mit modernen Materialien: Marmor aus dem Ural und dem Sajangebirge an der Fassade, Edelstahlkuppeln mit ionenstrahlbeschichtetem Titannitrid in Gold. Sie wurde am 19. August 2000 von Patriarch Alexius II. geweiht. In ihrem Inneren fanden bedeutende Ereignisse statt, darunter die Trauerfeier für Boris Jelzin (2007) — das erste Staatsbegräbnis seit dem von Zar Alexander III. im Jahr 1894.
Was du innen und außen sehen kannst
Die Kathedrale beeindruckt durch ihre weiße Marmorfassade mit vier Säulen und fünf goldenen Kuppeln, die größte davon in 103 Metern Höhe. Die Kuppeln sind von fast jedem Punkt im Stadtzentrum aus zu sehen und sind das markanteste Merkmal ihrer neurussisch-byzantinischen Silhouette. Innen finden rund 10.000 Menschen Platz, doch nur an hohen Festtagen ist die Kathedrale wirklich voll.
Im Inneren fallen besonders folgende Elemente auf:
- Die Hauptikonostase, in Form einer rund 30 Meter hohen Kapelle aus weißem Marmor.
- Die Wandmalereien, die mehr als 22.000 m² bedecken und größtenteils vom Team des Bildhauers Surab Zereteli nach den Vorbildern des 19. Jahrhunderts ausgeführt wurden. Ein großer Teil ist mit Blattgold vergoldet.
- Bedeutende Reliquien: ein Fragment der Tunika Christi, ein Stück vom Gewand der Gottesmutter, ein Nagel vom Wahren Kreuz, Reliquien des Heiligen Johannes Chrysostomus, des Heiligen Gregor von Nazianz, des Heiligen Alexander Newski und des Heiligen Wladimir des Großen, unter anderen.
- Die Galerie des militärischen Ruhms, gewidmet den Gefallenen des Vaterländischen Krieges von 1812.
- Die untere Verklärungskirche (Преображенская церковь), eine eigenständige Kapelle unter dem Hauptraum. Hier finden die Werktagsgottesdienste statt — der Raum ist viel intimer, ruhiger und konzentrierter.
Um dir vorab einen Eindruck zu verschaffen, kannst du die Kathedrale mit diesem virtuellen Rundgang von Yandex von innen erkunden:
Die Aussichtsplattform in 40 Metern Höhe: Blick auf Kreml und Moskwa
Eines der interessantesten — und weniger bekannten — Erlebnisse in der Kathedrale ist der Aufstieg zu ihren vier Aussichtsplattformen, die sich zwischen den Glocken in rund 40 Metern Höhe befinden. Von dort siehst du den Kreml, die Moskwa, den Neuen Arbat, den Hügel Poklonnaja und einen großen Teil der historischen Innenstadt Moskaus. Die Plattformen sind mit lichtdurchlässigen Dächern überdacht, sodass du sie auch bei Regen oder Schnee besuchen kannst.
Wichtig: Die Aussichtsplattform ist nur mit einer Führung zugänglich. Einzeltickets werden nicht verkauft, spontane Gruppen werden nicht gebildet. Der Aufstieg erfolgt mit dem Aufzug, dauert 30 Minuten und ist Teil der vollständigen Tour „Museum – Kathedrale – Verklärungskirche – Aussichtsplattform“. Auf einer der Plattformen kannst du gegen separate Gebühr ein Fernglas benutzen, um den Kreml aus der Nähe zu sehen.
Öffnungszeiten, Eintritt und Führungen
Öffnungszeiten
| Bereich | Öffnungszeiten |
|---|---|
| Christ-Erlöser-Kathedrale (Hauptraum) | Dienstag–Sonntag 10:00–18:00 Uhr / Montag 13:00–18:00 Uhr |
| Verklärungskirche (untere Kapelle) | Täglich 7:00–17:00 Uhr |
Bedenke, dass der Zugang während Gottesdiensten eingeschränkt sein kann, besonders bei den Sonntagsliturgien und an hohen Festtagen (Ostern, orthodoxe Weihnachten, Pfingsten usw.). Die Öffnungszeiten können sich kurzfristig ändern — am verlässlichsten ist es, vorab den Kalender auf xxc.ru zu prüfen.
Eintrittspreise
- Eintritt in den Tempel: kostenlos.
- Geführte Gruppentour (offen) (Museum + Kathedrale + untere Kirche + Aussichtsplattform), Samstag und Sonntag um 12:00 Uhr, Dauer 1 Std. 20 Min.:
- Erwachsene: 1.400 ₽
- Ermäßigt (Studenten, Rentner, Schüler): 1.100 ₽
- Private Führung auf Anfrage (Gruppen bis 5 Personen): 5.600 ₽ insgesamt; 6–10 Personen: 9.000 ₽; ab 11 Personen: 1.000 ₽/Person.
- Aufpreis für englischsprachigen Guide oder Dolmetscher: +1.500 ₽ auf den Gesamtpreis der Gruppe.
So reservierst du
Die Reservierung erfolgt telefonisch beim Exkursionsbüro des Kathedralenfonds (täglich von 8:00 bis 17:00 Uhr):
- 📞 +7 (495) 637-28-47
- 📞 +7 (915) 180-10-89
- 📞 Allgemeine Auskunft: +7 (495) 637-12-76 / info@xxc.ru
- 🌐 Aktuelle Informationen auf fxxc.ru/tourist/jekskursii
Wenn du kein Russisch sprichst, ist die bequemste Alternative, die Führung über einen lokalen Reiseveranstalter mit deutsch- oder englischsprachigem Guide zu buchen (üblicherweise zwischen 30 und 70 € pro Person, inklusive Eintritt und Aussichtsplattform).
Gottesdienste: wie du teilnimmst (oder sie online verfolgst)
Auch als Tourist kannst du frei an einer orthodoxen Messe in der Kathedrale teilnehmen. Es ist eine ganz andere Erfahrung als ein katholischer Gottesdienst: Die Gläubigen stehen die ganze Zeit, die liturgischen Chöre — der berühmte Patriarchatchor und der Verklärungschor — sind außergewöhnlich, und die Atmosphäre ist geprägt von tiefer Konzentration und Stille. Beachte diese Hinweise:
- Während der Liturgie sollten Touristen nicht umherwandern oder fotografieren. Wenn du hineingehst, bleibe in einem unauffälligen Bereich und respektiere den Ritus.
- Die Sonntagsliturgien und die Liturgien an hohen Festtagen finden im Hauptraum (oben) statt.
- Die Werktagsmessen werden in die untere Verklärungskirche verlegt.
- Die Vigilien am Samstagabend (Vorabend des Sonntags) finden oben statt.
Üblicher Gottesdienstplan
| Tag | Gottesdienst | Uhrzeit |
|---|---|---|
| Montag bis Freitag | Beichte + Göttliche Liturgie (Verklärungskirche) | 08:00–09:00 |
| Montag bis Freitag | Vesper und Matutin (Verklärungskirche) | 17:00 |
| Samstag | Beichte + Göttliche Liturgie (Kathedrale) | 08:00–09:00 |
| Samstagabend | Nachtvigil (Kathedrale) | 17:00 |
| Sonntag | Beichte + Göttliche Liturgie (Kathedrale) | 09:00–10:00 |
| Sonntagabend | Vesper (Verklärungskirche) | 17:00 |
Das ist der übliche Rhythmus, aber er ändert sich während der Fastenzeit, Ostern, Weihnachten und anderen Festtagen. Den detaillierten Kalender Woche für Woche findest du auf der offiziellen Website: xxc.ru/bogosluzheniya.
Gottesdienste online verfolgen
Wenn du einen Gottesdienst live von zu Hause aus verfolgen möchtest, hast du mehrere Möglichkeiten:
- Offizielle Website der Kathedrale: xxc.ru/online-translyaciya überträgt die wichtigsten Liturgien live.
- Sender Soyuz (tv-soyuz.ru) und Sender Spas (spastv.ru) übertragen regelmäßig Liturgien und Vigilien aus der Kathedrale.
- Orthodoxes Ostern und Weihnachten: Das russische Erste Fernsehen überträgt jedes Jahr die vom Patriarchen geleitete Nachtliturgie, ab etwa 23:30 Uhr Moskauer Zeit.
Anfahrt zur Kathedrale
- Mit der Metro: Die nächste Station ist Kropotkinskaja (Кропоткинская), Linie 1 (rot), 1 Minute zu Fuß; beim Verlassen siehst du die Kathedrale gegenüber. Alternativ: Borowitskaja oder Biblioteka imeni Lenina (10–15 Minuten zu Fuß durch den Alexandergarten).
- Zu Fuß: Vom Roten Platz sind es etwa 15–20 Minuten durch den Alexandergarten und entlang der Wolchonka. Ein sehr angenehmer Spaziergang. Vom Gorki-Park sind es rund 30 Minuten am Flussufer entlang.
- Mit dem Bus: Haltestellen „Metro Kropotkinskaja“ (Linien с755, м5, м6) oder „Pretschistenskaja-Uferpromenade“ (с755).
- Bestes Foto von außen: Die Patriarchen-Brücke (Патриарший мост) direkt hinter der Kathedrale bietet das klassische Postkartenmotiv mit den goldenen Kuppeln über der Moskwa. Ein weiterer toller Blick: vom Pretschistenskaja-Uferpromenade aus.
Verhaltensregeln: Kleidung, Fotos und Sicherheitskontrolle
- Kleidung. Männer: keine kurzen Hosen, keine Trägershirts. Frauen: empfohlen wird, den Kopf mit einem Tuch zu bedecken (steck eines in die Tasche), Dekolletés, Miniröcke und kurze Hosen vermeiden. Schultern müssen bei beiden Geschlechtern bedeckt sein. Am Eingang kontrolliert in der Regel eine Person die Kleidung.
- Sicherheitskontrolle. Wie an vielen bedeutenden Orten in Moskau gehst du am Eingang durch einen Metalldetektor und deine Tasche kommt durchs Röntgengerät. Zu Stoßzeiten kann es eine Warteschlange geben — rechne mit 5–15 Minuten.
- Fotografieren. Im Hauptraum sind Fotos während der Gottesdienste nicht erlaubt. Im Aussichtsbereich und im Museum ist das Fotografieren während der Führung erlaubt. Wenn du unsicher bist, frag das Personal am Eingang.
- Verhalten. Nicht essen, nicht laut sprechen, Hände nicht in den Hosentaschen. Wenn gerade Liturgie ist, durchquere den Tempel nicht — bleib im Touristenbereich (hinten).
- Barrierefreiheit. Die Kathedrale ist nicht in allen Bereichen rollstuhlgerecht; die Aussichtsplattform ist nicht barrierefrei. Mehr Infos auf dieser Seite.
Was Besucher sagen (Zusammenfassung aus Yandex Maps)
Der Eintrag der Kathedrale auf Yandex Maps hat eine Durchschnittsbewertung von 5,0 von 5 bei mehr als 31.000 Bewertungen und 7.300 Rezensionen, was sie zu einer der bestbewerteten Sehenswürdigkeiten Moskaus macht. Das sind die wiederkehrenden Themen in den aktuellsten Bewertungen:
- Innenraum (95 % positiv). Besonders gelobt: die Fresken, die Ikonen, die Ikonostase und das Gefühl von Erhabenheit. Viele ausländische Reisende bezeichnen sie als „die beeindruckendste Kathedrale Moskaus“ und halten sie auch als Nicht-Gläubige für einen Pflichtbesuch.
- Geführte Touren (86 % positiv). Die Führungen, vor allem die mit Aussichtsplattform und unterer Kirche, bekommen sehr gute Kritiken. Die Dauer (1 Std. 20 Min.) wird als angemessen empfunden.
- Konzerte im Kirchenkonzilsaal. Wenn es zeitlich passt: Die Klassik- und Russisch-Musik-Konzerte im Saal neben der Kathedrale werden von einheimischen Besuchern wärmstens empfohlen.
- Sicherheitskontrolle am Eingang. Der von ausländischen Reisenden am häufigsten genannte Punkt: Metalldetektor, Röntgengerät für Taschen und gelegentlich Warteschlangen. Am besten ohne voluminöse Gegenstände kommen.
Wissenswertes
- Während des Baus der ersten Kathedrale regierten vier Zaren: Alexander I., Nikolaus I., Alexander II. und Alexander III.
- Tschaikowskis Ouvertüre 1812 wurde eigens mit Blick auf diesen Tempel komponiert und hier auch aufgeführt.
- Der Glockenturm hat 14 Glocken; die größte, die „Zarenglocke“ des Tempels, wiegt 30 Tonnen.
- Im Februar 2012 sorgte die Kathedrale weltweit für Schlagzeilen, als drei Mitglieder des Kollektivs Pussy Riot vor dem Altar ein Protestlied gegen die Wiederwahl Putins aufführten. Sie wurden festgenommen und zu zwei Jahren Haft verurteilt.
- Jedes Jahr besuchen rund eine Million Pilger die Kathedrale, um Reliquien zu verehren oder an besonderen Feierlichkeiten teilzunehmen.
Was du in der Nähe sehen kannst
Die Kathedrale liegt im Stadtteil Chamowniki, einem der Viertel mit der höchsten Dichte an Sehenswürdigkeiten im Zentrum:
- Kreml und Roter Platz 15–20 Gehminuten entfernt (Kreml-Reiseführer mit Tickets und Öffnungszeiten).
- Puschkin-Museum der Bildenden Künste, direkt gegenüber, mit einer erstklassigen Sammlung europäischer Kunst.
- Statue des Heiligen Wladimir auf dem Borowitskaja-Platz, gegenüber dem Kreml.
- Muzeon-Park und die neue Tretjakow-Galerie, jenseits der Patriarchen-Brücke.
- Wolchonka-Straße und Alter Arbat für Cafés, Restaurants und herrschaftliche Architektur.
Fazit
Die Christ-Erlöser-Kathedrale ist wegen ihres künstlerischen, religiösen und architektonischen Werts und ihrer fast unwirklichen Geschichte ein Muss in Moskau. Der Eintritt in den Tempel ist kostenlos, die Aussichtsplattform mit Blick auf den Kreml lohnt die geführte Tour, und eine orthodoxe Liturgie zu erleben ist eine einzigartige Erfahrung — auch für Nicht-Gläubige. Und das alles mitten im Herzen Moskaus.





