Neue Regeln für Flüge in Russland ab März 2026: Was sich für den Passagier ändert

Ab dem 1. März 2026 ändern sich die Regeln für Flüge in Russland. Wenn dein Flug mehr als 30 Minuten Verspätung hat, kannst du das Ticket zurückgeben und dein Geld zurückbekommen. Wenn du den Hinflug verpasst, wird der Rückflug nicht mehr automatisch storniert. Familien mit zwei oder mehr Kindern bekommen einen garantierten Sitzplatz nebeneinander. Und die Fluggesellschaften haben sehr konkrete Fristen, um dir Wasser, Essen oder ein Hotel anzubieten, wenn dein Flug am Boden stehen bleibt. Die russische Presse nennt das eine „leise Revolution“ in der Zivilluftfahrt.

In diesem Artikel erkläre ich dir, was genau sich ändert, was dich als ausländischen Reisenden betrifft (mehr, als es scheint) und was gleich bleibt.

Warum die Regeln gerade jetzt geändert werden

Das russische Verkehrsministerium hat am 15. Oktober 2025 die Verordnung Nr. 341 (Приказ № 341) veröffentlicht, die die russischen Föderalen Luftfahrtregeln (Федеральные авиационные правила, FAP) von 2007 ändert. Der Text tritt am 1. März 2026 in Kraft und gilt bis zum 1. März 2031.

Den vollständigen Text kannst du in offiziellen russischen Rechtsdatenbanken wie ConsultantPlus einsehen. Die Änderungen betreffen mehrere Dutzend Punkte der Verordnung, von den Informationen, die dir die Fluggesellschaft vor dem Flug geben muss, bis zu den Fristen, in denen sie dir Wasser servieren muss, wenn dein Flug Verspätung hat. Der russische Reiseveranstalterverband (АТОР) hat das Ganze als „leise Revolution“ bei Flügen in Russland bezeichnet.

Es ist die größte Aktualisierung der Rechte von Fluggästen in Russland seit einem Jahrzehnt, und sie kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Verspätungen durch vorübergehende Flughafensperrungen (Drohnen, Wetterbedingungen) häufig sind. Die Verordnung will die Grauzonen schließen, die viele Fluggesellschaften nutzten, um ihre Haftung bei Verspätungen, Annullierungen und Rückerstattungen zu verringern.

Wen betrifft das? Mehr Leute, als man denkt

Das ist die erste Frage, die geklärt gehört: Wenn die neue Verordnung russisch ist, betrifft sie dich überhaupt als ausländischen Reisenden? Ja, in ziemlich vielen Fällen. Die neuen Regeln gelten für:

  • Jeden Inlandsflug innerhalb Russlands, unabhängig von der Staatsangehörigkeit des Passagiers. Wenn du Moskau–Sankt Petersburg, Moskau–Sotschi, Moskau–Kasan oder eine andere innerrussische Strecke fliegst, gilt das zu 100 %.
  • Internationale Flüge, die von russischen Fluggesellschaften betrieben werden: Aeroflot, S7 Airlines, Pobeda, Ural Airlines, Azimuth und ähnliche. Dazu zählen zum Beispiel Aeroflot-Flüge zwischen Moskau und Istanbul, Baku, Dubai, Belgrad oder Eriwan.

Was dich dagegen nicht betrifft: Flüge, die von nicht-russischen Fluggesellschaften nach Russland betrieben werden. Wenn du mit Turkish Airlines, Pegasus, Air Serbia, Qatar Airways, Etihad, FlyDubai, Royal Air Maroc oder einer anderen fliegst, gelten für diese Flüge die Regeln des Heimatlandes der Fluggesellschaft, nicht die russischen. Mit anderen Worten: Die häufigste Situation für einen Reisenden aus Deutschland (ein Flug Frankfurt–Istanbul–Moskau mit Turkish zum Beispiel) fällt nicht unter das neue Regelwerk.

Trotzdem gibt es zwei sehr häufige Fälle, in denen du sehr wohl profitierst:

  • Wenn du einen innerrussischen Flug buchst, weil deine Reiseplanung mehrere Ziele umfasst (typisch: Du landest in Moskau und fliegst weiter nach Sotschi, Kasan, Irkutsk oder Wladiwostok).
  • Wenn du mit Aeroflot vom internationalen Drehkreuz bis nach Moskau oder Sankt Petersburg fliegst (zum Beispiel Istanbul–Moskau oder Baku–Sankt Petersburg).

Falls dir noch nicht klar ist, welche Fluggesellschaften deine Strecke bedienen, erkläre ich dir das ausführlich im Ratgeber zu wie du 2026 Flüge nach Russland buchst.

Wenn dein Flug Verspätung hat oder gestrichen wird: mehr Gründe, dein Geld zurückzubekommen

Bisher deckte die zwangsweise Rückerstattung des Tickets (was die Russen вынужденный возврат nennen) eher begrenzte Fälle ab. Die neue Verordnung erweitert die Liste deutlich. Ab dem 1. März 2026 kannst du die volle Erstattung des Tickets verlangen, wenn:

  • Dein Flug mehr als 30 Minuten Verspätung hat. Das ist eine der wichtigsten Änderungen: Früher war die Schwelle deutlich höher und hängte von der jeweiligen Fluggesellschaft ab.
  • Die Fluggesellschaft die Abflugzeit gegenüber der auf dem Ticket angegebenen vorverlegt.
  • Dir nicht der Service oder die Klasse geboten wird, für die du bezahlt hast (zum Beispiel landest du in der Economy, obwohl du Business gezahlt hast).
  • Du oder ein naher Angehöriger krank wirst und du nicht reisen kannst (mit ärztlichem Attest).
  • Die Fluggesellschaft das Ticket fehlerhaft ausgestellt hat (falsche Daten, falsche Strecke usw.).

Ein weiteres Detail, das du kennen solltest: Die Fluggesellschaft darf dir keine Fehler mehr in Rechnung stellen, die sie selbst bei der Ausstellung des Tickets gemacht hat. Wenn sie sich beim Namen, Datum oder Ziel vertan haben, gehen Korrektur oder Erstattung auf ihre Kosten.

In der Praxis: Wenn du einen Flug Moskau–Sotschi kaufst und er sich um 35 Minuten verspätet, hast du bereits das Recht, die volle Rückerstattung zu verlangen. Früher haben sich viele Fluggesellschaften hinter vagen Formulierungen versteckt. Jetzt ist die Regel zwingend.

Die Änderung mit dem größten Nutzen für den Reisenden: Der „No-Show“ storniert nicht mehr den Rückflug

Das ist die Neuerung, die meiner Meinung nach am nützlichsten ist für alle, die eine komplexe Russlandreise mit mehreren Abschnitten organisieren. Bisher war die Regel grausam: Wenn du aus irgendeinem Grund den ersten Flug deiner Reise (den „Hinflug“) verpasstest, hat die Fluggesellschaft automatisch alle nachfolgenden Abschnitte storniert, einschließlich des Rückflugs. Du standest ohne Reise und ohne Geld da.

Ab dem 1. März 2026 funktioniert das nicht mehr so. Wenn du den ersten Flug verpasst, kannst du die nachfolgenden Abschnitte behalten, sofern du die Fluggesellschaft innerhalb einer angemessenen Frist nach dem Abflug des verpassten Fluges benachrichtigst. Außerdem ist die Fluggesellschaft selbst jetzt verpflichtet, dich im Voraus darüber zu informieren, wie du in diesem Fall vorgehen sollst.

Warum ist das so wichtig? Weil Reisende, die in Russland Flugzeug und Zug kombinieren, gute Chancen haben, irgendwann mal einen Anschluss zu verpassen: ein verspäteter Sapsan zwischen Moskau und Sankt Petersburg, ein knapper Anschluss aus Istanbul, eine lange Ankunft am Terminal… Früher konnte dich das den ganzen Flugschein kosten. Jetzt verlierst du nur den Abschnitt, den du nicht genutzt hast.

Mein Rat: Wenn du aus welchem Grund auch immer einen Flug einer russischen Fluggesellschaft verpasst, ruf an oder schreib der Airline so schnell wie möglich. Auch wenn die Verordnung dich schützt: Etwas Schriftliches über deine Absicht, die nächsten Abschnitte weiter zu nutzen, erspart dir Ärger am Schalter.

Pflichtbetreuung bei Verspätung deines Fluges

Einer der konkretesten Teile der neuen Verordnung ist der Zeitplan, in dem die Fluggesellschaft dir Leistungen erbringen muss, während du wartest. Früher war die Formulierung sehr allgemein („Wasser, Erfrischungen und gegebenenfalls Hotelorganisation“) und sorgte für Streit. Jetzt sind die Fristen folgendermaßen:

  • Wasser: Es muss dir innerhalb der ersten Stunde gegeben werden, nachdem 2 Stunden Wartezeit verstrichen sind. Anders gesagt: Während der dritten Wartestunde muss es schon bei dir angekommen sein.
  • Warme Mahlzeit: Innerhalb der 2 Stunden, die auf die ersten 4 Stunden Wartezeit folgen. Das heißt: Zwischen der fünften und sechsten Stunde steht dir bereits eine kostenlose warme Mahlzeit zu.
  • Zwei kostenlose Telefonate oder E-Mails von bis zu 5 Minuten Dauer, um einen Angehörigen zu benachrichtigen oder Pläne zu ändern.
  • Kostenlose Hotelunterbringung, wenn die Wartezeit eine Übernachtung erfordert oder die Verspätung die vorgesehenen Fristen überschreitet.

Wenn die Fluggesellschaft das nicht einhält, dokumentiere es (Foto vom Anzeigetafel mit der Verspätung, Foto vom Beleg für das Wasser, das du selbst kaufen musstest) und reklamiere danach. Präzedenzfälle vor russischen Gerichten sprechen in der Regel für den Verbraucher, wenn es schriftliche Belege gibt.

Fliegen mit Kindern: die nützlichsten Neuerungen

Wenn du mit Kindern nach Russland reist, werden dich mehrere Neuerungen interessieren. Manche gelten nur für Inlandsflüge in Russland; andere für jeden von einer russischen Fluggesellschaft durchgeführten Flug.

  • 50 % Ermäßigung in der Economy Class für Kinder bis 12 Jahre auf russischen Inlandsflügen, vorausgesetzt sie reisen in Begleitung eines Erwachsenen und in derselben Buchung. Egal ob der Erwachsene Vater, Großvater oder sonst jemand ist: Der Rabatt gilt gleichermaßen.
  • Garantierter Nebensitz für Familien mit zwei oder mehr Kindern bis 12 Jahre. Früher war das eine Empfehlung; jetzt ist es Pflicht. Wenn die Fluggesellschaft keine zusammenhängenden Sitze anbieten kann, muss sie dir eine Alternative oder eine Rückerstattung anbieten.
  • Kinderwagen, Babyschale und Kindersitz für Kinder bis 2 Jahre reisen kostenlos in der Kabine, ohne auf das Handgepäck angerechnet zu werden und, wichtig, auch wenn du an dem Tag ohne Kind reist (was vorher nicht möglich war). Die Idee ist, es einem Erwachsenen zu erleichtern, Kindersachen abzuholen oder hinzubringen.
  • Rückgabe des Kinderwagens an der Fluggastbrücke: Du musst nicht am Gepäckband warten. Du holst ihn am Fuß des Flugzeugs ab, wenn du mit dem Baby auf dem Arm aussteigst.

Wenn du zum Beispiel mit einem Baby zwischen Moskau und Sotschi fliegst, verändert diese Kombination an Maßnahmen das Reiseerlebnis ziemlich. Und sie senkt die Kosten für eine Familienreise, vor allem weil die Versuchung der Fluggesellschaften wegfällt, den Kinderwagen als Zusatzgepäck zu berechnen.

Handgepäck: Was jetzt kostenlos reist

Eine weitere wichtige Neuerung für jeden Passagier ist die Erweiterung dessen, was du in die Kabine mitnehmen kannst, ohne dass es auf dein Handgepäckkontingent angerechnet wird. Die Neuerungen:

  • Käufe innerhalb der Sicherheitszone des Flughafens (nicht nur der internationale Duty-Free-Bereich) reisen kostenlos an Bord, sofern sie in einer vom Geschäft versiegelten Tüte sind. Besonders nützlich ist das auf russischen Inlandsflügen, wo Geschäfte früher nicht „Duty-Free“ waren und viele Fluggesellschaften sich weigerten, dich das Gekaufte an Bord nehmen zu lassen.
  • Kinderwagen, Babyschalen und Kindersitze bis 2 Jahre: kostenlos, wie schon im vorigen Abschnitt erwähnt.
  • Gehstöcke, Rollatoren und andere Mobilitätshilfen für Passagiere mit Behinderung: gelockerte Anforderungen; sie werden nicht auf das Handgepäck angerechnet.

Was gleich bleibt, sind die allgemeinen Gewichte und Maße von Hand- und Aufgabegepäck, die jede Fluggesellschaft mit ihren eigenen Grenzen festlegt. Die Verordnung rührt diese konkreten Vorgaben nicht an.

Elektronische Bordkarte: endlich der Papierversion gleichgestellt

Bisher funktionierte die elektronische Bordkarte in Russland eher aus Gewohnheit als aufgrund einer Regelung. In der Praxis sind fast alle mit dem QR-Code auf dem Handy an Bord gegangen, aber die Vorschrift hat sie nicht ausdrücklich anerkannt, und manchmal wurdest du an kleinen Flughäfen oder bei neuem Personal aufgefordert, sie auszudrucken.

Die neue Vorschrift stellt die elektronische Bordkarte offiziell dem Papierdokument gleich, sofern sie alle Daten enthält und auf dem Handybildschirm lesbar ist. Das bedeutet: Dir kann das Boarding nicht mehr verweigert werden, weil du das Ticket im digitalen Format vorzeigst. Gute Nachrichten für alle, die leicht reisen und alles lieber auf dem Handy bei sich haben.

Allerdings noch mein praktischer Hinweis: Wenn du mit Umstieg fliegst und dein Handy gerade noch genug Akku hat, lade die Bordkarte als PDF als Backup herunter oder nimm sie ausgedruckt mit. Ein leeres Handy am Schalter bleibt ein Problem, Verordnung hin oder her.

Wie sich das in der Praxis auf dich auswirkt

Ich fasse in einer praktischen Liste zusammen, was sich für dich als ausländischer Reisender ändert:

  • Wenn du einen innerrussischen Flug buchst (Moskau–Sotschi, Moskau–Kasan, Moskau–Irkutsk, Moskau–Sankt Petersburg usw.): Alle Neuerungen gelten für dich. Merk dir die 30-Minuten-Schwelle für die Rückerstattung.
  • Wenn du mit Aeroflot, S7 oder Pobeda auf einer internationalen Strecke fliegst: Die Neuerungen gelten für dich. Ein Istanbul–Moskau mit Aeroflot zum Beispiel ist abgedeckt.
  • Wenn du mit Turkish Airlines, Pegasus, Air Serbia oder einer anderen nicht-russischen Fluggesellschaft nach Russland fliegst: Deine Rechte bleiben die dieser Fluggesellschaft (türkisch, serbisch, katarisch…). Die russische Verordnung gilt nicht für dich, aber die Regeln deiner Fluggesellschaft sind in der Regel ähnlich oder großzügiger.
  • Halte alles schriftlich fest: SMS über Verspätungen, Screenshots der Anzeigetafel, Belege. Wenn am Schalter oder in der Luft etwas schiefgeht, entscheidet der schriftliche Beweis.
  • Wenn du den Hinflug verpasst, melde dich bei der Fluggesellschaft, bevor der nächste Abschnitt startet: Du kannst jetzt den Rückflug oder die folgenden Abschnitte behalten.
  • Wenn du mit Baby reist: Bezahle nicht für den Kinderwagen; er ist kostenlos, selbst wenn du an diesem Tag ohne Kind unterwegs bist.

Werden die Ticketpreise steigen?

Eine logische Frage: Wenn die Fluggesellschaften jetzt mehr Pflichten haben, wer bezahlt das? Die russische Wirtschaftspresse (Vedomosti, Kommersant, Infoline) ist sich einig, dass die Mehrkosten teilweise auf den Passagier umgelegt werden. Einige Analysten schätzen, dass allein durch die Verschärfung der Verordnung die Preise 2026 um rund 5 % steigen könnten, mit zusätzlichen Faktoren (steuerliche Belastung, Betriebskosten), die weiter nach oben drücken.

Davon abgesehen ist der Effekt ungleich: Russische internationale Strecken hängen viel stärker vom Kraftstoffpreis und vom Rubel-Wechselkurs ab als von dieser Verordnung. Bei russischen Inlandsflügen ist es wahrscheinlich, dass du ab Mitte 2026 etwas teurere Tickets siehst.

Zum Abschluss: Diese Regulierungsänderung macht das Fliegen in Russland nicht komplizierter, im Gegenteil. Sie gibt dir mehr Schutz als Verbraucher, konkrete Fristen, wo es zuvor Unklarheit gab, und vor allem nimmt sie dir die Angst, wegen einer kleinen Verspätung die ganze Reise zu verlieren. Wenn du deinen Flug mit der Suchmaschine finden willst, die russische Routen wirklich anzeigt, und mit einer ausländischen Karte bezahlen möchtest, erkläre ich dir das Schritt für Schritt im Ratgeber zu wie du Flüge nach Russland buchst. Und wenn du noch in der Reisevorbereitung steckst, wirf auch einen Blick auf die neuen Regeln für die Hotelbuchung in Russland, die am selben Tag in Kraft treten und dasselbe Verbraucherschutz-Paket abrunden.

Häufig gestellte Fragen

Gelten diese neuen Regeln, wenn ich mit Turkish Airlines oder Pegasus nach Moskau fliege?

Nein. Die russische Verordnung gilt nur für russische Fluggesellschaften und für jeden Inlandsflug innerhalb Russlands. Wenn dein Flug von Turkish Airlines, Pegasus, Air Serbia, Qatar Airways, Etihad oder einer anderen nicht-russischen Fluggesellschaft betrieben wird, gelten die Regeln des Heimatlandes dieser Fluggesellschaft. Sehr wohl gilt sie hingegen für Aeroflot, S7, Pobeda, Ural Airlines oder Azimuth, auch auf ihren internationalen Strecken.

Wie lange muss mein Flug Verspätung haben, damit ich das Ticket zurückgeben kann?

Mehr als 30 Minuten. Wenn die Verspätung diese Schwelle überschreitet, hat der Passagier Anspruch auf die zwangsweise Erstattung des gesamten Tickets. Diese Schwelle gilt ab dem 1. März 2026 und ist einer der wichtigsten Punkte der neuen Verordnung.

Wenn ich den Hinflug verpasse, habe ich dann noch Anspruch darauf, den Rückflug zu nutzen?

Ja, mit der neuen Verordnung. Früher hat der u0022No-Showu0022 auf dem ersten Abschnitt automatisch die gesamte Reise storniert. Ab März 2026 kannst du die nachfolgenden Abschnitte einschließlich des Rückflugs behalten, wenn du die Fluggesellschaft innerhalb einer angemessenen Frist nach dem Abflug des verpassten Fluges informierst.

Ist die mobile Bordkarte an russischen Flughäfen gültig?

Ja, offiziell. Die neuen Regeln stellen die elektronische Bordkarte dem Papierdokument gleich, sofern sie auf dem Handybildschirm lesbar ist und alle Daten enthält. Aus praktischer Vorsicht ist es ratsam, zusätzlich eine als PDF heruntergeladene Version mitzuführen, falls der Flughafen schlechten Empfang hat oder dein Handy keinen Akku mehr hat.

Wenn ich mit Baby reise, zählen Kinderwagen und Kindersitz als Handgepäck?

Nein. Der Kinderwagen, die Babyschale und der Kindersitz für Kinder unter 2 Jahren reisen kostenlos in der Kabine, ohne auf das Handgepäckkontingent angerechnet zu werden. Außerdem können sie jetzt mit dir reisen, auch wenn du an dem Tag ohne das Kind fliegst (zum Beispiel, wenn du Kindersachen abholst). Der Kinderwagen wird an der Fluggastbrücke beim Aussteigen zurückgegeben, nicht am Gepäckband.

Werden die Ticketpreise wegen dieser neuen Pflichten steigen?

Vermutlich ja, teilweise. Analysen in der russischen Wirtschaftspresse schätzen, dass die neuen Pflichten zu einem zusätzlichen Preisanstieg von rund 5 % im Jahr 2026 führen könnten, besonders bei russischen Inlandsflügen. Der internationale Preis hängt auch von Wechselkursen und Kraftstoff ab, Faktoren, die schwerer wiegen als die neue Verordnung.

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